Gottesbeweise:

 

 

 

 

 

 

In der Geschichte gibt es verschiedene Gottesbesweise:

 

Beweis aus der Kausalität (Thomas von Aquin):

Gott als erste Ursache, die alles andere bewirkt. 

Beweis der Finalität (Thomas von Aquin):

Die "Wunder" des Kosmos und der Natur sind kein Produkt des Zufalls. Sie gehen auf ein unendlich überlegenes Wesen von höchster Macht und Intelligenz zurück: Gott

Ethnologischer Gottesbeweis:

Der Gottesglaube ist universal, d.h. zu allen Zeiten und auf allen Kontinenten haben Menschen unabhänig voneinander den Glauben an Gott oder Götter entwickelt.

Die "Stimme des Gewissens" (John Henry Newman):

Gott meldet sich in den Empfindungen von Verantwortung, Schuld, Räue, Bedauern und Scham.

Anthropologischer Gottesbeweis (Heinrich Böll):

Der Mensch mit seiner Fähigkeit zu Denken, mit seinem Gefühl auf dieser Erde nicht ganz zu Hause zu sein, mit seiner Sehnsucht nach dem Unendlichen ist ein Gottesbeweis.

 

"Gottesbeweise" sind keine Beweise im naturwissenschaftlichen Sinne.

 "Gottesbeweise" sind Hinweise oder Indizien: Sie weisen auf die Möglichkeit der        Existenz Gottes hin - ohne sie allerdings eindeutig beweisen zu können. So halten      sie dir Frage nach der Existenz Gottes offen.

→ "Gottesbeweise" wie auch die atheistischen Auffassungen warnen vor falschen            Sicherheiten und mahnen zur Toleranz gegenüber Anders- und Nicht-gläubigen.        Denn: Kein Beweisversuch ist 100%ig richtig oder 100%ig falsch!